Hausarztpraxis
Schonnebeck

Montag 18 Dezember 2017

Diabetologische Schwerpunktpraxis

Der Diabetes mellitus (griechisch„honigsüßer Durchfluss“) oder Zuckerkrankheit ist die Bezeichnung für eine komplexe Stoffwechselstörung. Hauptsymptom ist ein chronisch erhöhter Zuckerspiegel in der Blutbahn. Die Ursache ist entweder eine gestörte Insulinsekretion oder eine gestörte Insulinwirkung oder auch beides.

Wir sind von der Deutschen Diabetes Gesellschaft (DDG) als Behandlungseinrichtung für Typ 1- und Typ 2-Diabetiker anerkannt. Darüberhinaus behandeln wir auch den sog. Schwangerschaftsdiabetes. Also Diabetes, der während einer Schwangerschaft erstmalig auftritt. Aber auch vorbekannte Typ-1 und 2-Diabetikerinnen, die schwanger werden betreuen wir in enger Zusammenarbeit mit anderen Spezialisten.

Ein weiterer Behandlungsschwerpunkt ist das diabetische Fußsyndrom. Wir sind eine anerkannte Fußbehandlungseinrichtung der DDG und Mitglied im Fußnetz Essen. In enger Zusammenarbeit mit Hausärzten, Gefäßchirurgen, Neurologen, Podologen und orthopädischen Schuhmachern behandeln wir als koordinierende Einrichtung chronische Fußwunden, die infolge komplexer Störungen aufgrund des Diabetes mellitus entstehen können.

Als anerkannte Einrichtung bieten wir Gruppenschulungen und individuelle Beratungen für folgende Bereiche:  Diabetes Typ 2 mit und ohne Insulin, Diabetes Typ 1, Insulinpumpentherapie, Schwangerschaftsdiabetes, Hypoglykämie-Wahrnehmungsstörung.

Unsere Patienten werden nach dem aktuellsten Stand der Wissenschaft behandelt. Neben Schulung und Ernährungsberatung kommen moderne und bewährte Medikamente zum Einsatz. Wir bieten, einschließlich der Insulinpumpentherapie, das gesamte Spektrum der Insulinbehandlung an.

Ziel der antidiabetischen Behandlung ist es Folgeerkrankungen zu verhindern. Schlecht oder nicht behandelter Diabetes führt zu Nierenschäden, der sog. diabetischen Nephropathie, bis hin zur Dialysepflichtigkeit, zu Augenschäden, der sog. diabetischen Retinopathie, bis hin zur Blindheit, zu Nervenschädigungen, der sog. diabetischen Polyneuropathie, mit insbesondere Gefühlsverlust und Verlust der Schmerzwahrnehmung der Füße und Unterschenkel und zu Gefäßschäden, der sog. Makroangiopathie, bei der es zu Verengungen oder Verschlüssen von ateriellen Gefäßen kommt. Das diabetische Fußsyndrom ist hauptsächlich Folge der Zusammenwirkung von diabetischer Polyneuropathie und Makroangiopathie.